Moselland Museum

Weingartenstraße 91, Ernst, Deutschland

Webseite: https://www.moselland-museum.de/

02671-6078377

} Ostern - 01.11. täglich 11:00 - 18:00 Uhr

Wer mehr über die Region an der Mosel erfahren möchte, besucht das Moselland Museum. Historisches erwartet die Besucher hier in diesem liebevoll gestalteten Museum. Mit viel Liebe und Leidenschaft wurde auf einer Gesamtfläche von 1600 Quadratmeter ein außergewöhnliches Ausstellungsgelände geschaffen. Erzählt werden in verschiedenen Themenbereichen interessante Geschichten aus dem Moselland.

Wer erinnert sich nicht gern an die gute, alte Zeit?

Wer die Moselnostalgie einmal kennengelernt hat, wird einen völlig neuen Blick auf die Region bekommen. Die Menschen hier sprechen mit etwas Wehmut gern über die vergangene Zeit. Deshalb ist es wohl kein Zufall, dass das Nostalgie-Erlebnis hier mit der Geschichte der Traktoren beginnt. Landwirtschaft und Wein waren seit jeher bestimmend für das Land. Nicht zuletzt gehört das Gebiet zu einem der ältesten Weinanbaugebiete Deutschlands. Der Wein bestimmte das Leben und den Alltag der Menschen. Die zahlreich vorhandenen Stücke aus alten Zeiten geben einen tiefen Einblick über den Weinanbau an der Mosel. Schnell wird deutlich, dass sich einige der Werkzeuge von damals zu heute gar nicht so sehr unterscheiden. Der nachgebaute Winzerkeller ist ein Zeitzeuge, der heute im Museum besichtigt werden kann.

Hier steht mehr als ein Traktor im Moselland Museum!

Erhalten geblieben sind auch die landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge der Region. Liebhaber und Freunde haben sich zusammengefunden, um die Arbeitsgeräte der alten Zeit aufzubewahren. Familie Pollmanns hat sich dieser Aufgabe gewidmet, denn zu schade waren all die schönen Fahrzeuge, von denen jedes einzelne Geschichten der Weinbauern an der Mosel erzählen. Es gibt einen Traktorverleih und im Museum werden liebevoll von 15 Traktoren aufbewahrt, die einst zum Alltag der hier lebenden Menschen gehörten.

Mosel-Erlebnisse zum Anfassen

Die Landwirtschaft und der Weinanbau an der Mosel sind eng miteinander verknüpft. Wenn im Herbst die Tage kühler wurden, saßen die Menschen am Abend um den Ofen im Haus. Familie Dernbach wiederum hat nicht nur ein Fachwerkhaus restauriert, sondern auch die alten Öfen zusammengetragen und dem Museum zur Verfügung gestellt. Solche wunderbaren Stücke sind in einer liebevollen Sammlung heute kaum noch zu sehen. Gerade die jungen Generationen kennen solche historischen Öfen kaum noch. Die Moselnostalgie hat eine Geschichte. Wer sie hautnah kennenlernen möchte, findet die im neu errichteten Museum an der Mosel.

Mittwochs und Samstag zusätzliche Führungen um 10:30 Uhr. 

 

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